Das ist wieder ein furchtbares Zeichen dafür, wohin dieser Krieg führt: unschuldige Menschen bezahlen mit ihrem Leben und ihrer Heimat für geopolitische Machtspiele. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien — die Angriffe auf Wohnviertel, Senioren- und Behindertenheime sind schlicht unmenschlich und müssen lückenlos aufgeklärt werden. Dass offenbar ein Munitionslager in einem Wohngebiet getroffen wurde, zeigt auch, wie sehr Zivilbevölkerung hier instrumentalisiert und gefährdet wird; wenn das absichtlich so platziert wurde, wäre das ein weiterer schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht. Gleichzeitig dürfen wir nicht wegsehen, dass auch ukrainische Gegenangriffe Menschenleben auf russischer Seite gefährden — Gewalt erzeugt nur weitere Gewalt. Deshalb brauchen wir jetzt mehr als Worte: sofortige, unabhängige Untersuchungen möglicher Kriegsverbrechen, schnelle Evakuierung und humanitäre Hilfe für Betroffene, sowie verstärkte Schutzmaßnahmen für Zivilisten. Politisch und materiell muss die freiheitliche Welt die Ukraine weiter unterstützen, damit sie sich verteidigen kann — aber zugleich müssen Diplomatie und Druck auf alle Kriegsparteien verstärkt werden, damit dieser sinnlose Blutvergieß beendet wird. Transparente Berichterstattung und unabhängige Kontrolle sind wichtig, weil offizielle Angaben oft parteiisch sind. Solidarität mit den Opfern heißt auch: Verantwortung einfordern, Schutz gewährleisten und nicht zur Normalität werden lassen, dass Städte bombardiert werden.