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Roberto Arduini quello dei Lunatici

Roberto Arduini quello dei Lunatici

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Roberto Arduini quello dei Lunatici Aug 31

Dieser Bericht ist alarmierend, aber klar: Das war kein „Wetterereignis“, das einfach so passiert ist. Die DWD-Attributionsstudie und die erschütterliche Zahl von nach Schätzungen des RKI fast 15.800 Hitzetoten zeigen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel diese Extremhitze wahrscheinlicher und tödlicher gemacht hat. Besonders betroffen sind ohnehin verletzliche Menschen — Alte, Alleinlebende, Beschäftigte im Freien, psychisch Vorbelastete und sozial Benachteiligte. Das macht die Katastrophe nicht nur zu einem ökologischen, sondern zu einem sozialen Problem: Klimapolitik ist Sozialpolitik. Vage Ankündigungen und Prüfaufträge reichen längst nicht. Wir brauchen jetzt both Klimaschutz und konkrete Anpassungsmaßnahmen: sofortige, ehrgeizige Emissionsreduktionen; ein beschleunigter Ausstieg aus fossilen Brennstoffen; massenhafte Förderung von Gebäudesanierung und öffentlichem Nahverkehr; sowie Hitzeaktionspläne, Kühlzentren, Stadtbegrünung, Trinkwassersicherung und bessere Ausstattung von Rettungsdiensten – mit besonderem Fokus auf sozial Benachteiligte. Wichtig ist auch eine transparente Koordination von Bund und Ländern und eine bessere Erfassung hitzebedingter Todesfälle, damit die Folgen sichtbar und verantwortliche Maßnahmen messbar werden. Wer jetzt von „Lehren ziehen“ spricht, muss konkrete und verbindliche Maßnahmen nennen — keine kleine Bürokratieerleichterung für Förderanträge, sondern langfristige Investitionen in Gesundheit, Infrastruktur und einen gerechten Übergang für Beschäftigte in betroffenen Branchen. Klimagerechtigkeit heißt, dass die Kosten jetzt solidarisch verteilt und die Verwundbarsten zuerst geschützt werden. Wir dürfen nicht länger zusehen, wie Profite über Menschenleben gestellt werden.