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#semtex
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Niemieckie służby zidentyfikowały dwóch głównych podejrzanych o atak dronem na lotnisko Lipsk/Halle, związanego z rosyjskim wywiadem wojskowym GRU, a w ataku mogło zostać użyte około 1,8 kg Semtexu. #dron #rosyjskiwywiad #Niemcy

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Dron, Semtex i rosyjski wywiad. Kulisy śledztwa w Niemczech
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Mathias Priebe Sep 3

Laut BILD ist das die „Sprengdose“. Meine Fragen: Sieht so Semtex aus, nachdem der Zünder nicht(!) funktionierte? Laut Wikipedia ist der Plastiksprengstoff über Jahrzehnte chemisch stabil. Anders als verbrannte Ravioli zum Beispiel. Wie wir alle wissen, war da kein Bumm sondern nur ein Plopp. Nächste Frage: Wie irre schnell rosten russische Pelmeni-Dosen durch? Stammen die Kiefernnadeln direkt vom Rollfeld oder hatte der Busfahrer einen Weihnachtsbaum gestohlen und ist deshalb untergetaucht? Es gibt darauf ganz sicher eine logische Antwort. Aber es sieht erst mal voll dramatisch aus, was Ronny und Jaqueline beim Picknick in dem Wäldchen am Flughafen vor 5 Jahren vergessen haben. Letzte Frage: WOLLT IHR UNS VERARSCHEN? #Priebshow #Sprengstoff #Russland #Satire

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💙💛 Regina Laska Aug 16

Die Ukraine hatte keine Zeit für Debatten. Sie musste unter Beschuss lernen, Drohnenschwärme abzuwehren, weil sonst Menschen sterben. Drohnenschwärme, nicht alle paar Monate mal ne Drohne. Knapp fünf volle Jahre Krieg, fünf Jahre Drohnenwarnungen, fünf Jahre Zeit zu lernen. Und Deutschland schafft es noch immer nicht, eine Drohne über einem seiner sensibelsten Flughäfen zuverlässig zu erkennen und abzufangen. Stattdessen diskutieren wir über neue Befugnisse für Geheimdienste, Datenspeicherung, Gesetze. Entschuldigung, aber müsste die erste Frage nicht lauten, wie entdecken wir diese Dinger und holen sie sicher vom Himmel, ohne dass Menschen darunter verletzt werden? Die Ukraine hatte keine Zeit für Debatten. Sie hat sich am 24.2.2022 nicht erst einmal hingesetzt und über Gesetzesänderungen debattiert, um am Ende praktisch nur Arbeitskreise zu gründen, deren Mitarbeiterstärke von einem Vorfall zum anderen verdoppelt wird. Deutschland lebt nicht im Krieg. Wir hatten Geld, Zeit, Ingenieure und jahrelange Warnungen. Und trotzdem wurde am Flughafen Leipzig-Halle eine mit Sprengstoff bestückte Drohne erst zufällig bemerkt, weil ein aufmerksamer Busfahrer sie gesehen hat. Aber dann lag sie da schon eine Weile - und 600 g Semtex nicht weit daneben. Es gab offensichtlich kein adäquates Erkennungssystem, geschweige denn eine funktionierende Abwehr, keine wie auch immer taugliche Sensorik, nur einen Busfahrer. Statt darüber zu diskutieren, was unsere Dienste künftig zusätzlich dürfen sollen, was sicherlich eine berechtigte Frage ist, hätten wir aber schon vorgestern die Technik haben müssen, um jetzt nicht so nackt herumzustehen. Wenn uns Diebe die Nachbarschaft unsicher machen und wir den Alarmanlagendienst rufen, wollen wir direkte Sicherheit. Was würden wir einer Firma sagen, die uns erzählt, dass sie gerade nicht liefern kann, weil sie noch wichtige Kompetenzfragen diskutiert? Eben! #Ukraine #Drohnen #Sicherheit

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Střípky z minulosti 🕰️ Aug 14

14. srpna roku 1977 emigroval do USA herec Jan Tříska Patřil k nejoblíbenějším českým hercům. V roce 1977 se rozhodl pro emigraci z komunisty ovládané země. Usadil se v Kalifornii, dokázal prorazit i v Hollywoodu. Do vlasti často jezdil, hrál zde v divadle a objevil se v řadě filmů. Po emigraci se komunistický režim v Československu snažil Třísku, který měl vždy blízko k disentu, vymazat z povědomí lidí. Filmy či například televizní seriál F.L.Věk, ve kterých hrál, se nesměly vysílat. Po změně režimu v roce 1989 se vrátil do českého povědomí triumfálními výkony v rolích krále Leara a učitele Igora Hnízda ve filmu Obecná škola. Pražský rodák Tříska (4. listopadu 1936) vystudoval Divadelní fakultu AMU. „Jako mladý jsem se účastnil recitačních soutěží. Na jedné z nich si mě všiml Karel Höger. O přestávce za mnou přišel a zeptal se, co chci studovat. Odpověděl jsem: tanečníka. A on: můžete být dobrým hercem,“ vzpomínal Tříska na své rozhodnutí stát se hercem. Hned po škole nastoupil do Národního divadla: „Byl jsem hloupý, vzpurný mladík, který měl jen to drzé čelo.“ Přesto zde vytvořil řadu vynikajících rolí vrcholících Shakespearovým Romeem. V roce 1966 zakládal spolu s Otomarem Krejčou Divadlo za branou. Hrál v řadě Krejčových inscenací, točil filmy i televizní hry (Srpnová neděle, Lidé z maringotek, Radúz a Mahulena). V roce 1972 bylo Divadlo za branou zavřeno a o pět let později Tříska emigroval. Jeho rozhodnutí uzrálo na Tři krále, poté, co zavřeli Václava Havla (ten byl Třískovým svědkem na svatbě v roce 1968). To už měl Tříska za sebou podpis manifestu Dva tisíce slov a z toho vyplývající omezení v televizi i u filmu. Manželé odešli nejprve do Řecka a pak do kanadského Toronta, kde měli příbuzné. Jen pár měsíců po útěku už Tříska hrál v New Yorku ďábla Wolanda v Mistrovi a Markétce. „I když neuměl dostatečně anglicky, svým projevem a osobností strhl obecenstvo,“ psaly kritiky. Čerstvého imigranta pro tento part obětavě připravoval Jiří Voskovec. V Americe Tříska natočil mimo jiné filmy Semtex blues, Nevěrně tvá, Rudí, Lid versus Larry Flynt, Andersonville či Ronin. Divadelním vrcholem byla role Jepichodova v Čechovově Višňovém sadu, který režíroval Peter Brook. Od roku 1982 žil v Los Angeles s manželkou Karlou, původně herečkou, posléze manažerkou v hotelu Bel Air, s kterou mají dcery Karlu a Janu. V Česku se po roce 1989 krom Obecné školy objevil například ve filmech Řád, Rok ďábla, Želary, Jedna ruka netleská, Horem pádem. #JanTříska #emigrace #českáKultura

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Konrad Schuller Aug 11

Putin greift Deutschland mit Bomberdrohnen an. Und was tut Deutschland? Staatskonzern SEFE kauft weiter Russlands Flüssiggas. Wie sagte Lenin angeblich? "Sie werden uns den Strick liefern, an dem wir sie aufhängen". Jetzt bezahlen wir das Semtex, mit dem sie uns hochjagen⬇️ @RazomWeStand #Putin #Deutschland #Flüssiggas

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💙💛 Regina Laska Aug 11

Drohne in Hannover: Eine Drohne fliegt zwei Stunden lang über den Flughafen Hannover. Ein Speditionsmitarbeiter sieht sie. Mehrere Polizeistreifen sehen sie. Die Drohnenabwehr der Bundespolizei sieht: nichts. Das Gerät war also an. Es hat aber nichts gesehen. Und das in der Lage, in der wir uns gerade befinden. In der vergangenen Nacht musste Hannover-Langenhagen wegen einer Drohne den Flugbetrieb immer wieder einschränken und schließlich komplett einstellen. Ein Frachtflugzeug wurde umgeleitet, Starts und Landungen verschoben. In einem internen Polizeibericht heißt es mit Blick auf die kritische Infrastruktur, das Vorliegen einer „hybriden Aktivität“ könne nicht ausgeschlossen werden. Ein Zusammenhang mit Leipzig lasse sich derzeit nicht herstellen. Die Drohne wurde zuerst von einem Mitarbeiter der Frachtfirma DB Schenker entdeckt: rund 25 Meter hoch, außerhalb des Flughafenzauns, aber innerhalb der Flugverbotszone. Kurz darauf sahen sie ebenfalls mehrere Polizeistreifen. Nur das „aktuell vorgehaltene und in Betrieb befindliche Drohnendetektionsgerät“ der Bundespolizei sah sie nicht. Keine Anzeige. Auch die Deutsche Flugsicherung konnte die Drohne nicht orten. Und das Ding verschwand nicht nach fünf Minuten. Kurz vor vier Uhr wurde der Flughafen komplett gesperrt. Dann schien sich die Drohne zu entfernen, die Nordbahn wurde wieder geöffnet. Für wenige Minuten. Um 4.21 Uhr tauchte die Drohne dann über dem Gebäude von TUI Fly auf und unmittelbar danach, so der Polizeibericht, „direkt über dem Roll-/Vorfeld“. Also dort, wo Flugzeuge stehen und rollen. Wieder wurde der gesamte Flugbetrieb eingestellt. Letzte Sichtungen gab es gegen 4.40 Uhr über den Betriebsgeländen mehrerer Luftspeditionen. Erst um 5.20 Uhr nahm der Flughafen seinen Betrieb wieder auf. Gut zwei Stunden. Drohnen-Psychoterror. Bemerkenswert ist die Schlussfolgerung der Bundespolizei selbst: Gerade weil ihr Detektionsgerät nichts registrierte, vermutet sie, dass es sich nicht um eine handelsübliche Drohne gehandelt haben könnte, auf die ihre Technik anspricht. Auch die ungewöhnlich lange Flugdauer von rund zwei Stunden spreche dafür. Übersetzt heißt das: Wir hatten die vorgesehene Technik am Start. Die Technik war auch eingeschaltet. Sie funktionierte möglicherweise sogar genau so, wie sie sollte. Sie war nur offenbar für einen anderen Gegner gebaut. Sechs Tage nach Leipzig ist das ein ziemlich verheerender Befund. Dort konnte eine mit Semtex bestückte Drohne offenbar eine ukrainische Antonow treffen, abstürzen und anschließend stundenlang unentdeckt auf dem Flughafengelände liegen. Jetzt Hannover: Wieder ein Frachtbereich. Wieder eine Drohne. Diesmal sehen sie Menschen und Polizisten über Stunden, während die dafür vorhandene Technik schweigt. Wer dahintersteckt, wissen wir nicht, auch wenn wir alle spontan eine Idee hätten. Ob Hannover und Leipzig zusammenhängen, wissen wir ebenfalls nicht. In Leipzig fehlte die Erkennung. In Hannover war sie da und blind. Ich persönlich weiß nicht, was schlimmer ist. (Nach Recherchen von Jürgen Dahlkamp, DER SPIEGEL, unter Berufung auf einen internen Polizeibericht.) #Drohnen #Hannover #Sicherheit

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Novinky Aug 10

Letiště v Lipsku se nedávno stalo místem incidentu, kdy dron s výbušninou Semtex narazil do křídla ukrajinského nákladního letadla, což vyvolalo obavy z potenciální katastrofy, jelikož dron byl navržen tak, aby unikl detekci a vyšetřovatelé odhalili shodu DNA s předchozím žhářským útokem na místě. #dron #Lipsko #Semtex

www.novinky.cz
Letiště v Lipsku uniklo katastrofě jen o vlásek. Dron narazil do křídla letadla plného paliva
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💙💛 Regina Laska Aug 10

Die politische Reaktion auf die Semtex-Drohne ist da und sie ist wie immer ziemlich aufschlussreich. Dobrindt will die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei auf 300 Kräfte vergrößern und von vier auf acht Standorte ausweiten. Das Interessante ist der Zeitraffer dieses großartigen, sagen wir: Aktionismus. Denn das gemeinsame Drohnenabwehrzentrum wurde erst im vergangenen Dezember in Dienst gestellt. Damals war von zunächst etwa 60 und später von 130 Spezialkräften die Rede. Jetzt, nach Leipzig/Halle, soll das praktisch noch einmal hochskaliert werden. ☝️ Daniel Günther geht derweil schon einen Schritt weiter: Er fordert Bundeswehr an deutschen Flughäfen, notfalls mit Grundgesetzänderung. Gleichzeitig sagt die Bundesregierung, rechtlich sei man bei der Drohnenabwehr eigentlich bereits „gut aufgestellt“. Supi! Praktisch flog eine mit Semtex bestückte Drohne auf eine Antonow, traf sie, fiel herunter und lag danach stundenlang unbemerkt auf dem Flughafengelände. Dann kam der Busfahrer. Und jetzt wird die Einheit verdoppelt. Ob mit dem Busfahrer, wurde nicht berichtet. Immerhin wird Leipzig/Halle intern keineswegs als irgendein skurriler Drohnenfund behandelt. Die politische Reaktion sieht ziemlich eindeutig nach erheblichem Sicherheitsversagen und entsprechendem Verbesserungsdruck aus. Nur „Russland“ sagt die Bundesregierung weiterhin nicht. #Drohnenabwehr #Sicherheitslage #Politik

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💙💛 Regina Laska Aug 10

Es gibt eine DNA-Spur! Auf der Sprengstoffdrohne vom Flughafen Leipzig/Halle haben Ermittler DNA gefunden. Und diese DNA ist **Trommelwirbel** offenbar nicht unbekannt: Nach Informationen der ZEIT wurde dieselbe Spur bereits in Litauen registriert. Endlich wird damit aus einem bislang ziemlich gesichtslosen hybriden Anschlagsversuch „fremder Mächte“ erstmals eine konkrete forensische Verbindung über eine Landesgrenze hinweg. Wichtig ist allerdings, noch zwei Dinge auseinanderzuhalten: Die ZEIT berichtet bislang nur, dass die DNA schon einmal in Litauen registriert wurde. Wo, wann und in welchem Ermittlungsverfahren, sagt sie noch nicht. Die Bild stellt bereits eine Verbindung zu den Paketbrandsätzen vom Juli 2024 her. Damals wurden von Litauen aus Brandsätze in DHL-Paketen verschickt; einer explodierte im DHL-Frachtzentrum Leipzig/Halle. Tatsächlich stehen in Litauen derzeit fünf mutmaßliche Beteiligte vor Gericht. Und jetzt findet man auf einer mit Semtex bestückten Drohne in Leipzig/Halle eine DNA-Spur, die bereits in Litauen aktenkundig war. Noch wissen wir nicht, ob diese beiden Geschichten tatsächlich zusammengehören. Aber wir wissen jetzt etwas, das wir heute Morgen noch nicht wussten: Die Spur führt uns offenbar nach Litauen. Und dort war sie schon einmal. #DNA #Leipzig #Ermittlungen

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💙💛 Regina Laska Aug 10

Vier Stunden. Das ist die Zahl, an der man hängen bleibt. Nach allem, was wir inzwischen aus der Videoauswertung am Flughafen Leipzig/Halle wissen, stellt sich die Lage ungefähr so dar: Gegen 19.30 Uhr fliegt ein Quadrocopter von der Größe einer Mikrowelle auf eine ukrainische Antonow zu. An Bord: rund 800 Gramm Semtex. Die Drohne schlägt an einer Tragfläche ein, prallt ab und fällt zu Boden. Der Sprengsatz detoniert nicht. Er liegt anschließend in einiger Entfernung von der Drohne. Und dann passiert erst einmal: nichts. Vier Stunden lang. Kein Sensor schlägt Alarm. Kein Radar meldet den Anflug. Keine Streife entdeckt die Drohne. Niemand bemerkt offenbar den Einschlag auf dem Flugzeug. Am Ende findet ein Busfahrer das Ding. Zufällig. Das allein ist schon schwer zu verdauen. Die 800 Gramm Semtex lagen dann immer noch herrenlos in der Gegend rum. Noch interessanter wird es durch einen zweiten Vorfall derselben Nacht. Nachdem der Flughafen wegen des Fundes gesperrt worden war, musste bekanntlich eine DHL-Frachtmaschine durchstarten. Rund sechseinhalb Kilometer östlich des Flughafens kollidierte sie in etwa 400 Metern Höhe mit einem bislang unbekannten Flugobjekt. Die Maschine konnte nach Hannover weiterfliegen. An der Nase wurden Schäden festgestellt. Biologische Rückstände fanden die Ermittler nicht. Ein Vogel war es also offenbar nicht. Was war es dann? Wenn es eine zweite Drohne war, wird die Geschichte ziemlich unangenehm. Denn zwischen dem Einschlag der ersten Drohne und der Kollision des DHL-Frachters lagen ungefähr vier Stunden. Eine gewöhnliche Drohne bleibt nicht vier Stunden am Stück in der Luft. Dann reden wir über mehrere Starts, mehrere Geräte, Akkuwechsel, oder über einen anderen Drohnentyp mit deutlich größerer Ausdauer. Mit anderen Worten: Sollte das zweite Flugobjekt zur selben Operation gehört haben, war diese Operation nach dem gescheiterten Anschlag nicht beendet. Sie lief weiter. Stundenlang. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten. Herr Müller-Lüdenscheid konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Also nahm er seine Drohne, fuhr zufällig zum Flughafen Leipzig/Halle, flog sie auf 400 Meter Höhe – weit über die regulär erlaubten 120 Meter – und dachte sich: Wird schon gutgehen. Dann kam die DHL-Maschine. Oder es waren Außerirdische. Möglich ist vieles. Plausibel ist nicht alles. Ein Wetterballon mit Messvorrichtung, ja, durchaus, auch die Messsonde hätte einen Schaden hinterlassen können. Wetterballons sind kein mysteriöses Phänomen. Meteorologische Aufstiege erfolgen regulär, werden dokumentiert und sind grundsätzlich zurückverfolgbar. Deshalb ist die entscheidende Frage jetzt nicht nur, was dieses zweite Flugobjekt war. Sondern, falls es eine Drohne war: Was tat sie dort vier Stunden nach dem Einschlag der Sprengstoffdrohne? Beobachtete jemand die Folgen des Angriffs? Wollte jemand sehen, wann und auf welche Weise der Flughafen auf die erste Drohne reagiert? Wurde nach der abgestürzten Drohne gesucht? Oder gehörte das zweite Gerät zu einem völlig anderen Vorgang? Das müssen die Ermittler klären. Was sie nicht mehr klären müssen, ist die Qualität der bisherigen Drohnenabwehr. Eine mit Semtex bestückte Drohne konnte offenbar auf ein Flugzeug an einem deutschen Verkehrsflughafen zufliegen, es treffen, abstürzen und anschließend stundenlang unentdeckt herumliegen. Unsere erste wirksame Begegnung mit einem weiteren unbekannten Flugobjekt derselben Nacht bestand möglicherweise darin, dass ein DHL-Frachter dagegenflog. Das ist keine Drohnenabwehr. Das ist mehr Glück als Verstand. #Drohnen #Sicherheit #Luftfahrt

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💙💛 Regina Laska Aug 10

Was würden wir heute Morgen diskutieren, wenn das Semtex explodiert wäre? Ein brennendes Frachtflugzeug auf einem deutschen Verkehrsflughafen, möglicherweise Tote unter dem Bodenpersonal, ein Flughafen, der tagelang dicht ist. Diskussionen um den Bündnisfall? Reicht Artikel 4, oder braucht es Artikel 5, obwohl der Täter nicht klar benannt werden kann? Ich glaube nicht, dass wir eine klare Reaktion sähen. Wir sähen einen Sicherheitsrat, der erneut zusammentritt, einen Kanzler, der von einer Zäsur spricht, eine Diskussion darüber, ob man erst die abschließenden Ermittlungsergebnisse abwarten müsse, und einen amerikanischen Präsidenten, der das Ganze für ein europäisches Problem erklärt. Also strukturell dasselbe wie jetzt, nur mit Trauerbeflaggung und noch mehr Lärm. Die eigentliche Pointe aber ist: Der Unterschied zwischen heute und dem anderen Morgen ist ein Zünder. Politisch macht das keinen. Wir haben denselben Vorsatz, dieselbe Abwehrlücke, nur ohne Bilder, die niemand mehr wegdiskutieren könnte. Dass die Reaktion trotzdem eine andere wäre, sagt viel über den Umgang mit dieser Bedrohung aus: Bestimmt also nicht der Angriff, wann eine Schwelle überschritten ist, sondern die Zahl der Toten? Die Frage drängt sich zumindest auf, warum wir politisch offenbar erst dann anders reagieren würden. Vielleicht fällt das Wort Russland tatsächlich erst dann ohne Verrenkungen, wenn wir Särge sehen. Am Vorsatz hätte sich dadurch nichts geändert. Nur an den Folgen. Und das ist ein verdammt unangenehmer Gedanke. #Sicherheitspolitik #Terrorismus #Flughafen

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💙💛 Regina Laska Aug 10

Die Drohne in Leipzig/Halle hat das Flugzeug getroffen. Gescheitert ist offenbar nicht der Angriff, sondern die Detonation. Woher wir das wissen? Es gibt Videoaufnahmen vom Flughafen Leipzig/Halle. Auf ihnen ist zu sehen, wie die mit Semtex bestückte Drohne am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr direkt auf die parkende ukrainische Antonow zufliegt und auf einer Tragfläche einschlägt. Dort befinden sich in der Regel die Treibstofftanks. Die Drohne prallt ab und fällt zu Boden. Spuren am Flügel bestätigen den Ablauf. Warum der Sprengsatz nicht detonierte, ist bislang unklar. Damit verändert sich die Bewertung des Vorfalls erheblich. Carlo Masala hebt aus dem ZEIT-Bericht die entscheidende Stelle heraus: Bislang gehörte zu den Ermittlungshypothesen, dass die bewaffnete Drohne möglicherweise lediglich als Warnung gedacht gewesen sein könnte: bewaffnet, aber nicht mit der Absicht, tatsächlich zu explodieren. Diese Hypothese lässt sich nach den Videoaufnahmen kaum noch halten. Genau das schreibt nun auch die ZEIT: Nach Auswertung der Aufnahmen habe sich die Drohne dem Flugzeug „mit der offensichtlichen Absicht, es zu beschädigen“ genähert. Der Flughafen sei einem verheerenden Anschlag nur knapp entgangen. Und auch unsere hübsche Busfahrer-Geschichte von vergangener Woche bekommt ein Update: Der Mann hat die Drohne offenbar nicht zu Fall gebracht. Als er sie entdeckte, lag sie bereits am Boden. Er stellte seinen Fuß darauf und alarmierte das Sicherheitspersonal. Der Sprengsatz wurde zudem nicht direkt an der Drohne gefunden, sondern in einiger Entfernung. Möglicherweise hatte er sich beim Aufprall auf das Flugzeug gelöst. Das heißt: Die Drohne hat ihr Ziel getroffen. Sie ist nicht explodiert. Das ist ein erheblicher Unterschied. Noch ist nicht geklärt, wer dahintersteckt. Die deutschen Ermittlungen haben bislang keinen eindeutigen Russland-Beleg ergeben. Die ZEIT schreibt aber, dass die Annahme eines staatlichen Akteurs inzwischen wahrscheinlicher geworden sei: Die Drohne war eine Spezialanfertigung, für gewöhnliche Radargeräte nicht erkennbar, der verwendete Semtex-Sprengstoff wird normalerweise militärisch genutzt und wäre nach Einschätzung der Ermittler wohl stark genug gewesen, die Maschine zur Explosion zu bringen. Die US-Geheimdienste sind bei der Frage nach dem Auftraggeber offenbar schon weiter. Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf US-Beamte, die mit den Geheimdienstberichten vertraut sind, die Sprengstoffdrohne gehöre wahrscheinlich der russischen Regierung. CNN zitiert einen amerikanischen Verteidigungsbeamten in Europa mit der Einschätzung, die Drohne werde einem russischen Geheimdienst zugerechnet Die russische Botschaft in Berlin weist das zurück und beklagt eine neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland. Von einer Provokation ist die Rede, die den Interessen Kyjiws und des militaristischen Teils des europäischen Establishments diene. Das Dementi folgt damit exakt dem Muster, das man aus jedem vergleichbaren Fall der vergangenen Jahre kennt. Damit haben wir Videoaufnahmen, die auf einen tatsächlichen Anschlagsversuch hindeuten. Wir haben eine US-Geheimdiensteinschätzung, die nach Moskau weist. Und wir haben einen deutschen Innenminister, der bislang von fremden Mächten spricht. #Drohne #Leipzig #Sicherheit

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wiadomosci.wp.pl Aug 8

Na lotnisku Lipsk/Halle wykryto dron z ładunkiem wybuchowym, który pracownik lotniska zestrzelił, co potwierdziło obecność materiału wybuchowego Semtex, a sprawę przejęła Federalna Prokuratura Generalna w związku z podejrzeniem prób ataku na infrastrukturę. #dron #Lipsk #terroryzm

wiadomosci.wp.pl
Bomba koło Antonowa w Lipsku. Niemcy ujawniają, jak ją znaleźli
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Novinky Aug 7

Ruská ambasáda v Berlíně označila incident s dronem se semtexem nalezeným v Lipsku za protiruskou provokaci, kterou iniciovala Ukrajina, a varovala před novou vlnou anti-ruské hysterie v Německu. #Ukrajina #Rusko #drony

www.novinky.cz
Dron se semtexem v Lipsku je protiruská provokace, uvedla ambasáda v Berlíně
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Aktuálně.cz - Víte, co se právě děje Aug 7

Na letišti v Lipsku byl nalezen dron s výbušninou semtex, který vyvolal závažné bezpečnostní obavy a měl českou stopu, jelikož semtex je český vynález, a vyšetřování nyní vedou německé tajné služby pod nejvyšším prokurátorem. #Lipsko #dron #semtex

zpravy.aktualne.cz
Dron s výbušninou na letišti v Lipsku má českou stopu. Je jí oblíbená zbraň teroristů
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Bild Aug 7

Die Ermittlungen zum attempted Drone-Angriff am Flughafen Leipzig/Halle zeigen, dass die gefährliche Sprengstoffladung in einer konservierten Dose mit Semtex versteckt und die Drohne mit zwei SIM-Karten ausgestattet war, was auf ein mögliches hybrides Anschlagsszenario hindeutet. #Drohnenanschlag #Leipzig #Sicherheit

www.bild.de
Neue Details zur Leipziger Drohnenbombe - Jetzt geht es um zwei SIM-Karten und eine Konservendose
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Gunther Fehlinger-Jahn Aug 6

I ACCUSE RUSSIA of attacking Germany with Semtex drones. A drone carrying explosives over a German airport is not a harmless incident. It is an attack on German security, European infrastructure and the entire system supporting Ukraine. Russia has conducted sabotage, https://t.co/qF0KpEGSlj #Russia #DroneAttack #Germany #RU #DE #UA

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Kurier Aug 6

Nach einem Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle, bei dem eine mit hochexplosivem Semtex beladene Drohne entdeckt wurde, hat die Deutsche Bundesanwaltschaft Ermittlungen übernommen, während das Innenministerium Berichte über die mögliche Munition im ukrainischen Frachtflugzeug, das sich dort befand, als ungerechtfertigt zurückwies. #Drohne #Leipzig #Sprengstoff

kurier.at
Deutsche Bundesanwaltschaft wird nach Drohnenvorfall in Leipzig tätig
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Spiegel Online Aug 6

Po nalezení dronu naplněného plastickým výbušninou Semtex na letišti v Lipsku převzal vyšetřování generální prokurátor. #Leipzig #Sprengstoff #Drohne

www.spiegel.de
Flughafen Leipzig/Halle: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen nach Sprengstofffund
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Bild Aug 6

V politickém vodcastu „Vertraulich!“ včera v diskusi o pokusu o útok dronem na letiště v Lipsku uvedl ministr vnitra Dobrindt, že za tímto incidentem by mohly stát „cizí mocnosti“, přičemž bezpečnostní expert Nico Lange naznačuje, že to může být v souvislosti s Ruskem, a odborník na výbušniny Wolfgang Stabe podrobně vysvětluje použití specifického výbušniny SEMTEX. #Drohnenanschlag #Sicherheit #Russland

www.bild.de
Politik-Vodcast - Vertraulich! - „Geheime Erkenntnisse öffentlich machen!“
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