WRLD

Search

#Vertrieb
Chris Veber 2d

Chris Veber wrote that the manufacturer Ardo (Iglo) is closing its plant in Austria because it can no longer produce frozen vegetables competitively there due to high energy and personnel costs. He blamed the Austrian government for this. He claimed that half of the salary goes to the state and that the energy transition, as well as the sanctions against Russia, have caused energy prices to rise sharply. Veber harshly criticized the government and warned that companies would be driven out or pushed into ruin. He wrote that then no one would pay taxes anymore, and Austria was also at risk of suffering damage. He called for the government to resign. #Österreich #Energiepreise #Politik (translated)

2920
Dennis Hohloch 🦅 🇩🇪 4d

Dennis Hohloch wrote that children are now even being driven from their playgrounds with a knife, and asked how long one would want to tolerate this. https://t.co/uzgaVdDPyY #Sicherheit #Kinder #Gesellschaft (translated)

2921
tagesschau.de 2w

Die Familie Tubassi wurde von extremistischen jüdischen Siedlern aus ihrem Haus im Westjordanland vertrieben, konnte zwar gerichtliche Rückkehrrechte durchsetzen, jedoch erlitten sie bei ihrer Rückkehr sofort neue Angriffe, die sie letztlich zur Flucht in ein anderes Dorf zwangen. #Westjordanland #Siedlergewalt #Palästinenser

www.tagesschau.de
Westjordanland: Siedler verhindern Rückkehr vertriebener Palästinenser
1949
Andy Schneider 2w

Die ukrainischen Streitkräfte haben den Feind aus dem Zentrum von Junakiwka vertrieben. Bereich Sumy. https://t.co/fYXhOhlZ9U #Ukraine #Konflikt #Militär

13760
Die ganze Geschichte 2w

Dieser 1958 in Gelsenkirchen fotografierte Bergmann könnte sogar noch leben und die aktuelle Debatte verfolgen. Dieser geschichtliche Unsinn "kein Wirtschaftswunder ohne Gastarbeiter" wird noch gar nicht so lange erzählt, erst seit knappen zwei Jahrzehnten. Der Beitrag der vor 1961 gekommenen DDR-Flüchtlinge und jener der Vertriebenen zum westdeutschen Wirtschaftswunder wird dagegen seltener erwähnt. #Geschichte #Wirtschaftswunder #Gastarbeiter

14105
Avalleria von Asen 2w

Dresden – Februar 1945. ​Bei den verheerenden Bombardierungen von Dresden verloren unzählige Unschuldige ihr Leben. Tausende Vertriebene suchten dort Zuflucht – und fanden den Tod. ​Ein unvergessenes Mahnmal der Geschichte. 🖤 https://t.co/yjWQ8AdPGM #Dresden #Geschichte #Erinnerung

12503
Kurier 2w

Die Hisbollah hat ein Wohnungsbauprojekt für Kriegsflüchtlinge im Libanon angekündigt, das Tausenden Vertriebenen zugutekommen soll, während der Gruppenchef Qassem die libanesische Regierung zur Verantwortung zieht. #Hisbollah #Libanon #Flüchtlinge

kurier.at
Hisbollah kündigt Wohnungsbauprojekt für Vertriebene im Libanon an
1494
D
der Standard 2w

Die Hisbollah kündigte ein Wohnungsbauprojekt für tausende Vertriebene im Libanon an, während mehr als 340.000 Menschen aufgrund von Zerstörungen und militärischen Besetzungen obdachlos sind. #Libanon #Hisbollah #Kriegsflüchtlinge

www.derstandard.at
Hisbollah kündigt Wohnungsbauprojekt für Vertriebene im Libanon an
1724
Spiegel Online 2w

In Spanien solidarisieren sich zehntausende Menschen mit der 87-jährigen Maricarmen, die nach 70 Jahren aus ihrer Wohnung in Madrid vertrieben wurde, und demonstrieren für das Recht auf Wohnen, während in der Stadt Protestzelte aufgestellt werden. #RechtAufWohnen #Zwangsräumung #Solidarität

www.spiegel.de
Wohnungsnot in Spanien: 87-jährige Maricarmen wird zur Ikone des Protests
1725
Kurier 2w

Die EU stellt über 700 Millionen Euro für Krisenhilfe weltweit bereit, um vertriebene Gemeinschaften in Subsahara-Afrika sowie von Konflikten betroffenen Menschen in verschiedenen Regionen, einschließlich des Nahen Ostens und der Ukraine, zu unterstützen. #EUKrisenhilfe #Migration #HumanitäreHilfe

kurier.at
EU stellt mehr als 700 Millionen Euro für Krisenhilfe weltweit bereit
1725
Kurier 2w

In Madrid demonstrierten zehntausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum und gegen Zwangsräumungen, nachdem eine 87-jährige Frau, Maricarmen, aus ihrer Wohnung vertrieben wurde, was landesweite Aufmerksamkeit auf die Wohnungsnot in Spanien lenkte. #Wohnen #Zwangsräumungen #Protest

kurier.at
Madrid: Zehntausende demonstrierten nach Delogierung 87-Jähriger
1725
Spiegel Online 2w

Die EU hat ein Hilfspaket im Umfang von 700 Millionen Euro angekündigt, um globalen Krisen zu begegnen, insbesondere zur Unterstützung von Vertriebenen in Subsahara-Afrika und zur Bekämpfung von Naturkatastrophen und Epidemien. #EUHilfe #Krisenhilfe #Menschenrechte

www.spiegel.de
EU will 700 Millionen Euro für Krisenhilfe weltweit zahlen
1956
newsORF.at 2w

Die EU stellt über 700 Millionen Euro für Krisenhilfe bereit, um vertriebene Menschen in Subsahara-Afrika sowie von Konflikten und extremen Wetterereignissen betroffene Gemeinschaften weltweit zu unterstützen. #Krisenhilfe #EUHilfe #SubsaharaAfrika

orf.at
Über 700 Mio. Euro für weltweite Krisenhilfe
1956
tagesschau.de 3w

UNHCR geht davon aus, dass die Zahl der im Jemen vertriebenen Menschen bis Ende des Jahres auf 230.000 steigen könnte, bedingt durch die zunehmende Gewalt und den Vormarsch der pro-iranischen Huthi-Miliz. #Jemen #UNHCR #Flüchtlinge

www.tagesschau.de
UNHCR rechnet bald mit 230.000 Vertriebenen im Jemen
8667
Bastian Barucker 3w

Ein Unternehmer ohne medizinische Ausbildung lässt in Indien ein Nahrungsergänzungsmittel herstellen, das angeblich bei Long Covid helfen soll. Er verkauft es weltweit, obwohl es keine fundierte Zulassungsstudie dazu gibt. Vor einem Millionenpublikum suggeriert er eine neue Pandemie, die von Long Covid ausgeht. So erschafft er aus der Sicht seines Unternehmens einen Milliardenmarkt für sein Nahrungsergänzungsmittel, das ohne soliden Wirksamkeitsnachweis vertrieben wird. Laut der Produktwebsite kostet ein Vorrat für 42 Tage 95 Dollar. Neben dem Unternehmer sitzt eine „ganzheitliche Ärztin”, die im noblen Berliner Grunewald eine eigene Praxis betreibt. Gesetzlich Versicherte müssen die dort angebotenen Leistungen selbst bezahlen. Das klingt insgesamt nicht sehr seriös und wurde hoffentlich in dem Gespräch thematisiert. Der Live-Spike-Test erinnert an Hirschhausens Long-Covid-Reportage, in der er sich ebenfalls vor der Kamera hat diagnostizieren lassen und anschließend eine Blutapherese durchführen lassen hat. Quellen: https://t.co/CdUX3XHjsw https://t.co/lmceTuQ4Tv https://t.co/nZmQE76N5V #LongCovid #Nahrungsergänzungsmittel #Gesundheit

12972
newsORF.at 3w

Der UNO-Sicherheitsrat hat die fortgesetzten Angriffe der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien scharf verurteilt und die militärische Eskalation im Jemen angesichts der vielen Opfer und Vertriebene verurteilt. #Huthis #SaudiArabien #Jemenkrieg

orf.at
UNO-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
8690
FC Bayern München 3w

Der FC Bayern und sein Partner Allianz würdigten in der Halbzeit die 𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗠𝗲𝗱𝗮𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 -𝗴𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗢𝗹𝘆𝗺𝗽𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗮𝗿𝗮𝗹𝘆𝗺𝗽𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝗶𝗻 𝗠𝗮𝗶𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗖𝗼𝗿𝘁𝗶𝗻𝗮. 🙌 Insgesamt 43 Medaillen durfte Team Deutschland bejubeln, einige der Athletinnen und Athleten sind mit ihren Medaillen um den Hals in die Arena gekommen und werden geehrt. "Ihr Erfolg steht für mehr als Medaillen: Er macht sichtbar, was Zusammenhalt, Respekt und gelebte Inklusion bewirken", sagt FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer. Rouven Kasper, Vorstand Marketing und Vertrieb des FC Bayern, ergänzt: "Wir wollen unterstreichen, welche Kraft Sport entfalten kann: Er schafft gemeinsame Erlebnisse, stiftet Identität und bringt Menschen auf der ganzen Welt zusammen." Hainer unterstrich zudem noch einmal die Olympiabewerbung der Stadt München. #FCBayern #Olympia2026 #Inklusion

14026
newsORF.at 4w

Infolge neuer Kämpfe im Jemen sind über 100.000 Menschen vertrieben worden, während die Situation für humanitäre Hilfslieferungen angesichts zerstörter Infrastruktur und blockierter Kommunikationswege extrem schwierig bleibt. #Jemen #Flüchtlinge #Huthi

orf.at
Über 100.000 Vertriebene durch Kämpfe im Jemen
9874
Tobias Ulbrich 4w

Ohne die Sichtbarmachung der Pandemie hätte sie keiner bemerkt Teil 2 - der angekündigten BfArM Aktenauswertung: Der Maskenzwang — oder was der Staat über seine eigenen Masken wusste Eine Pandemie ist unsichtbar. Man sieht kein Virus. Man sieht keine Inzidenz. Man sieht keinen R-Wert. Das muss erst kreativ erschaffen werden - also her mit dem PCR - Test - Regime für die Etablierung der Testplandemie (ich berichtete https://t.co/PcyzKjW28d Was man sah, waren Masken. Die mussten her, weil sich nur so eine nicht existente Testplandemie auch in den Köpfen der Bürger einfräst. Drei Jahre lang war das Stück Stoff, OP Maske bis FFP3 vor dem Gesicht das einzige physische Zeichen dafür, dass etwas Außergewöhnliches im Gange sei. Es hing in der Bahn, im Supermarkt, im Klassenzimmer, im Wartezimmer, auf dem Bahnsteig. Es war das Dauersignal, dass die Lage ernst sei. Wer die Maske abnahm, widersprach nicht einer Hygieneregel — er widersprach der Lage selbst und jene die es sahen befürchteten den eiligen Tod, weil es da einen gab, der die Regeln nicht befolgte. Genau deshalb lohnt sich der Blick in die Akten der BfArM (einer Bundesoberbehörde unter der Fachaufsicht des Bundesministerium der Gesundheit - seinerzeit also unter Jens Spahn, derzeit eine Vertrauensperson für Fragen des Deutschen Haushalts - soweit der Parallelblick zur Lernkurve) . Denn dort steht, was die zuständige Behörde über diese Masken tatsächlich wusste. Und es steht nicht das, was am Bahnsteig zu lesen war. Genau deshalb lohnt sich der Blick in die Akten der BfArM (einer Bundesoberbehörde unter der Fachaufsicht des Bundesministerium der Gesundheit - seinerzeit also unter Jens Spahn, derzeit eine Vertrauensperson für Fragen des Deutschen Haushalts - soweit der Par . Denn dort steht, was die zuständige Behörde über diese Masken tatsächlich wusste. Und es steht nicht das, was am Bahnsteig zu lesen war. Zum Stichtag 2. April 2020 lagen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 43 Anträge auf Sonderzulassung für Atemschutzmasken vor — medizinische Masken wie FFP-Masken [BfArM-Akten, BER p936/p942; Lagebild Bundeskanzleramt, 06.04.2020]. Die Prüfung erfolgte, so die Akte wörtlich, „nach internen Kriterien". Halten wir das fest. Nicht nach der Norm EN 149. Nicht nach einer Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle. Nicht nach einem veröffentlichten Prüfmaßstab, den irgendein Bürger hätte nachlesen können. Sondern nach internen Kriterien, die bis heute nicht im Volltext veröffentlicht sind. Möglicherweise ist der Punkt - Prüfung wer am meisten Geld zahlt enthalten - niemand weiß es bis heute. Das war der Marktzugang für das Produkt, das wenige Wochen später bundesweit zur Rechtspflicht wurde. „Nicht an Formalien scheitern" Es blieb nicht bei der Sonderzulassung der Masken. Der Bund beantragte in der 93. Gesundheitsministerkonferenz die Ergänzung der Medizinischer-Bedarf-Versorgungssicherstellungsverordnung (MedBVSV). Der Beschlussvorschlag ist in den Akten. Er lautet, sinngemäß und in Teilen wörtlich: Ein fehlendes oder unvollständiges Konformitätsbewertungsverfahren einschließlich fehlender CE-Kennzeichnung sei für das Inverkehrbringen „unschädlich", sofern das BMG oder eine von ihm beauftragte Stelle in einem vom BMG gebilligten Verfahren festgestellt habe, dass die Ware den Anforderungen entspreche [T3 p74; 93. GMK, Beschlussvorschlag Bund, Ziff. 1a]. Die Begründung dafür steht direkt daneben. Sie ist nicht medizinisch. Sie ist nicht epidemiologisch. Sie lautet: Der Einsatz qualitativ geeigneter Schutzmasken solle „nicht an Formalien scheitern" [T3 p74]. Übersetzt heißt das, dass der Staat Millionen Masken gekauft hatte, die formal nicht verkehrsfähig waren. Statt sie zu vernichten, änderte Spahn die Regel, an der sie gescheitert waren. Das ist der Vorgang in einem Satz — und er stammt nicht von einem Kritiker, sondern aus dem Beschlussvorschlag des Bundes. Der Haftungstrick, den kaum jemand bemerkt hat Im selben GMK-Beschluss steht eine Zeile, die juristisch mehr wiegt als alles andere: „Bund und Länder stellen fest, dass sie bei der Beschaffung, Bevorratung und Abgabe von Persönlicher Schutzausstattung [...] hoheitlich und im Wege der Amtshilfe handeln." [T3 p75; 93. GMK Beschluss Nr. 2] Man muss wissen, was dieser Satz bewirkt. Wer ein mangelhaftes Produkt in Verkehr bringt, haftet nach dem Produkthaftungsgesetz — verschuldensunabhängig. Der Geschädigte muss keinen Vorwurf beweisen, nur den Fehler, den Schaden und die Ursächlichkeit. Wer dagegen „hoheitlich" handelt, haftet nach § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG. Und da gilt: Verschulden erforderlich. Amtspflichtverletzung erforderlich. Dazu die Subsidiaritätsklausel des § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB. Der Bund hat sich mit einem Federstrich aus der Gefährdungshaftung in die Verschuldenshaftung bewegt — für Produkte, die er zeitgleich zur Rechtspflicht machte, und deren Konformitätsmängel er zeitgleich für „unschädlich" erklärte. Das ist kein Zufall. Das ist Handwerk. 15 Masken pro Woche — der eigentliche Treiber Woher kam die Nachfrage? Nicht aus einer neuen Studienlage. Das Protokoll der 20. Bund-Länder-Besprechung (Gewaltendurchbrechung) Medizinprodukte vom 16. Dezember 2020 hält fest: Das BMG informiert über die Entscheidung der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin, vulnerable Personen über die Wintermonate mit insgesamt 15 FFP2-Masken auszustatten — eine Maske pro Woche, ausgegeben über die Apotheken [T3 p103]. Eine Maske pro Woche. Für ein Produkt, dessen Schutzwirkung wesentlich vom korrekten Sitz, von Dichtsitzprüfung und von der Tragedauer abhängt. Die Zahl 15 folgt aus dem Kalender, nicht aus der Aerosolforschung. Der Treiber war ein politischer Zielwert. Die Evidenz kam gar nicht vor. Der doppelte Maßstab war, dass dieselbe Behörde, dieselbe Woche sich widerprach. Am 27. März 2020 übermittelte der BfArM-Präsident dem BMG einen Bericht zum Regelungsbedarf. In einem einzigen Dokument stehen beide Maßstäbe nebeneinander. Zu Arzneimitteln heißt es: Eine weitere Vereinfachung oder Beschleunigung des Zulassungsverfahrens sei „nicht erforderlich". Das AMG sehe mit § 28 Abs. 3 AMG bereits die beschleunigte bzw. vorzeitige Zulassung vor; unter Berücksichtigung des Zwecks, die Bevölkerung mit „ausreichend geprüften und damit sicheren Arzneimitteln" zu versorgen, seien die bestehenden Regelungen ausreichend [BER p306]. Wenige Seiten weiter, zu Schutzausrüstung: Man solle überlegen, die Bundesoberbehörde zu ermächtigen, Sonderzulassungen auch an andere als die Hersteller zu erteilen. Das BfArM habe derartige Sonderzulassungen „jüngst bereits erteilt; dies begegnet jedoch rechtlichen Bedenken" [BER p310]. Für Arzneimittel galt ausreichend geprüft und damit sicher. Für Masken kann man die Norm nachträglich ausweiten, weil man sie schon überschritten hatte. Dieselbe Behörde. Derselbe Bericht. Dasselbe Datum. Und die Wirksamkeit? Jetzt die Frage, die man eigentlich zuerst hätte stellen müssen. Die maßgebliche systematische Übersichtsarbeit ist der Cochrane-Review von Jefferson u. a., veröffentlicht am 30. Januar 2023 (Cochrane Database Syst Rev 2023;1:CD006207). Er wertet randomisierte und cluster-randomisierte Studien zu physikalischen Maßnahmen aus. Ergebnis für das Maskentragen in der Allgemeinbevölkerung: Es macht wahrscheinlich wenig oder keinen Unterschied für grippeähnliche bzw. COVID-ähnliche Erkrankungen. Auch für den Vergleich FFP2/N95 gegen medizinische Masken blieb das Ergebnis unsicher. Nun die faire Gegenrede, die man kennen muss, bevor man diesen Satz zitiert: Die Chefredakteurin der Cochrane Library, Karla Soares-Weiser, stellte am 10. März 2023 klar, die Behauptung, der Review zeige „Masken wirken nicht", sei eine unzutreffende und irreführende Auslegung. Zutreffend sei: Untersucht worden sei, ob Maßnahmen zur Förderung des Maskentragens die Ausbreitung verlangsamen — und das Ergebnis sei ergebnisoffen („inconclusive"). Angesichts der Grenzen der Primärstudien könne der Review die Frage, ob das Maskentragen selbst das Risiko senke, nicht beantworten. Man lese diesen Satz zweimal. Die Klarstellung, die als Verteidigung der Maskenpflicht zitiert wird, ist ihre schärfste Anklage. Denn Gegenstand jeder staatlichen Maßnahme ist nicht das Maskentragen als Naturvorgang. Gegenstand ist genau das, was Cochrane untersucht hat: die Maßnahme zur Durchsetzung des Maskentragens. Der Bußgeldbescheid. Das Hausverbot. Die 3G-Kontrolle. Die Schulordnung. Cochrane sagt zu genau dieser Maßnahme: Die Evidenz ist ergebnisoffen. Ein Grundrechtseingriff, der Millionen Menschen über Jahre traf, ruht auf einer Evidenzbasis, die die weltweit angesehenste Institution für Evidenzsynthese als ergebnisoffen bezeichnet. Das ist kein Randbefund. Das ist der Befund. Die Einzelstudien passen dazu. Die dänische DANMASK-19-Studie (Bundgaard u. a., Annals of Internal Medicine 2021) fand bei rund 4.800 ausgewerteten Teilnehmern keinen statistisch signifikanten Unterschied: 1,8 Prozent Infektionen in der Maskengruppe, 2,1 Prozent in der Kontrollgruppe. Man kann über diese Zahlen streiten. Man kann nicht behaupten, sie trügen einen jahrelangen bundesweiten Zwang. Was am Ende übrig blieb Die Bilanz der Beschaffung ist inzwischen öffentlich, und sie stammt vom Bundesrechnungshof. Unter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wurden 5,8 Milliarden Masken beschafft — ohne Verhandlung, zu Festpreisen. Bis 2024 hat der Bund dafür rund 5,9 Milliarden Euro ausgegeben. Im Inland verteilt wurden etwa 1,7 Milliarden Masken. Mehr als die Hälfte der Beschaffungsmenge musste vernichtet werden oder steht zur Vernichtung an. Der Bundesrechnungshof nennt das eine massive Überbeschaffung. Aus nicht abgenommener Ware laufen nach dessen Bericht rund 100 Klagen mit einem Gesamtstreitwert von 2,3 Milliarden Euro. Der Bericht der Sonderbeauftragten Margaretha Sudhof — rund 170 Seiten, im Auftrag des damaligen Ministers Lauterbach erstellt — wurde monatelang im Ministerium zurückgehalten, dem Haushaltsausschuss als Verschlusssache und in geschwärzter Fassung zugeleitet. Einzelne Seiten sind vollständig unlesbar. Sudhof selbst durfte im Ausschuss nur vertraulich aussagen; eine unbeschränkte Aussagegenehmigung hatte sie nicht. Ein Untersuchungsausschuss nach Art. 44 GG ist bis heute nicht zustande gekommen. Grüne und Linke erreichen das Quorum nicht; die Regierungsfraktionen machen den Weg nicht frei. Die am 10. Juli 2025 eingesetzte Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie" soll ihren Abschlussbericht erst Ende Juni 2027 vorlegen — sie erhebt keine Beweise mit den Mitteln des Strafprozesses. Über 170 Strafanzeigen bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin wurden nach Pressedarstellung am 9. März 2026 ohne Aufnahme von Ermittlungen eingestellt: kein Anfangsverdacht - so geht ministeriales Weisungsrecht für Staatsanwaltschaften. Fünf Komma neun Milliarden Euro. Die Hälfte der Ware in der Verbrennung. Kein Untersuchungsausschuss. Keine Ermittlungen. Ein geschwärzter Bericht. Alle warten mutmaßlich sehnsüchtig auf den Eintritt der Verjährung. Jens Spahn indes gelangt wegen seiner besonderen Expertise wieder in den Haushaltsausschuss. Dort - so finden die Genossen und Christdemokraten - hat er sein größtes Talent schon im BMG unter Beweis gestellt. Der Kern Fassen wir zusammen, was aus den Akten der eigenen Behörde folgt: Der Staat erklärte fehlende Konformitätsbewertungen für unschädlich, damit seine Bestände in den Verkehr durften. Er erklärte sich beim Vertrieb zum Hoheitsträger, damit er nicht nach Produkthaftungsrecht einstehen musste. Er setzte eine politische Zielzahl fest, bevor er eine Evidenzfrage stellte. Und er machte das Produkt, für das er all das tat, zur bußgeldbewehrten Pflicht für 83 Millionen Menschen. Zur Wirksamkeit dieses Zwangs sagt die beste verfügbare Evidenzsynthese: ergebnisoffen. Invertiert gesprochen: "evidenzlos". Die Maske hat vieles getan. Sie hat eine unsichtbare Lage sichtbar gemacht. Sie hat Zustimmung durch Panikmache organisiert, Abweichung markiert und so Coronaleugner und "Staatsfeinde" sichtbar gemacht, die es zu unterdrücken galt. Die Dringlichkeit wurde permanent gehalten. Sie hat die Pandemie in jedem Bus, jedem Klassenzimmer, jedem Supermarkt präsent gehalten — dort, wo kein Mensch je einen Ct-Wert oder eine Intensivbelegung zu Gesicht bekam. Alle sollten Todesangst bekommen. Was sie nachweislich nicht getan hat, ist das, wofür sie angeordnet wurde, nämlich die Infektionszahlen eindämmen. Quellen BfArM-Aktenbestand (nach IFG freigegebenes Konvolut Referat 93, Zitierschema [Quelle pSeite; Datum; Betreff]): BER p306, p310 (27.03.2020, Regelungsbedarf Rechtsverordnung nach IfSG) · BER p936/p942 (06.04.2020, Lagebild Bundeskanzleramt) · T3 p73–75 (93. GMK, Beschlussvorschlag Bund) · T3 p103 (16.12.2020, 20. Bund-Länder-Besprechung, TOP II) Evidenz:Jefferson T u. a., Physical interventions to interrupt or reduce the spread of respiratory viruses, Cochrane Database of Systematic Reviews 2023, Issue 1, Art. No. CD006207 (DOI 10.1002/14651858.CD006207.pub6) · Soares-Weiser K, Statement on „Physical interventions…" review, Cochrane, 10.03.2023 · Bundgaard H u. a., Effectiveness of Adding a Mask Recommendation to Other Public Health Measures to Prevent SARS-CoV-2 Infection in Danish Mask Wearers, Ann Intern Med 2021;174:335–343 · Abaluck J u. a., Impact of community masking on COVID-19: a cluster-randomized trial in Bangladesh, Science 2022;375:eabi9069 Beschaffung und Aufarbeitung:Bericht des Bundesrechnungshofes zur Maskenbeschaffung (Zahlen nach Berichterstattung t-online v. 08.07.2025 und https://t.co/hlBH271abv v. 13.09.2026) · Bericht der Sonderbeauftragten Margaretha Sudhof (Deutsches Ärzteblatt v. 10.07.2025; Tagesspiegel v. 08./09.07.2025) · Deutscher Bundestag, Einsetzung der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse", BT-Drs. 21/562, Beschluss v. 10.07.2025 · S. Michel, (Kein) Untersuchungsausschuss Masken, JuWissBlog Nr. 96/2025 v. 21.10.2025 #Pandemie #Maskenpflicht #COVID19

20340
Die ganze Geschichte 4w

Dieser Unsinn in DIE ZEIT @zeitonline war mir auch aufgefallen. Der britische Autor offenbart seine Ahnungslosigkeit von den Verhältnissen in Ostpreußen, Schlesien und Pommern. Er tut sinngemäß so, als ob Breslau freiwillig zu Polen übergelaufen wäre, wenn denn nur die preußischen "Kolonialsoldaten" abgezogen wären, und als ob Deutschland in der dortigen Bevölkerung keinen Rückhalt gehabt hätte. Selbst die sprachlichen Minderheiten wie die polnischsprachigen Masuren stimmten 1920 nahezu alle freiwillig in geheimen und international überwachten Wahlen für Deutschland (man beachte dabei, wie selten die Bevölkerung zu solchen Dingen überhaupt mal gefragt wurde!). Die preußisch-litauische Minderheit wollte sogar dann noch zu Deutschland zurück, nachdem sie 1923 bereits gegen ihren Willen von Deutschland abgespalten worden war. Wegen ihrer kulturellen Anbindung an Deutschland wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auch nahezu alle miteinander als Deutsche vertrieben - ganz egal, ob sie daheim deutsch, polnisch oder litauisch sprachen. #fakehistory Weitermachen? Fördern: https://t.co/B4c9Of5as4 #Geschichte #Ostpreußen #Polen

13153