Deutschland baut Raffineriekapazität ab, bis zur Abhängigkeit Darüber sollten wir reden. 1980 lag unsere Rohölverarbeitungskapazität, Ost und West zusammengerechnet, bei rund 171 Millionen Tonnen jährlich. 2024 waren es nur noch 103 Millionen. Fast 40 Prozent weniger. Nicht, dass wir weniger Heizöl, Diesel und Benzin brauchen würden oder Grundstoffe für Chemie und Plastikproduktion. Wir brauchen weit mehr. Aber die CO2-Steuerung und unzähligen Regeln haben Raffinerien unrentabel gemacht, bis diese stillgelegt wurden. • Wilhelmshaven: 2010 geschlossen. Kapazität: 13,5 Millionen Tonnen jährlich • Wesseling: 2025 geschlossen Kapazität: 7,3 Millionen Tonnen jährlich 2007 importierte Deutschland noch 3,14 Millionen Tonnen Diesel und exportierte 9,39 Millionen. Exportüberschuss 6,25 Millionen Tonnen. 2025 importierten wir 12,46 Millionen Tonnen und exportierten 9,74 Millionen. Damit brauchten wir netto 2,72 Millionen Tonnen zusätzlich aus dem Ausland. Die Dieselimporte haben sich gegenüber 2007 fast vervierfacht. Klimapolitik und deutsche Politik hat uns vom Nettoexporteur zum abhängigen Importeur gemacht. Und natürlich ist auch das ein Grund für die hohen Spritpreise! #Energiepolitik #Raffinerien #Klimawandel




